Im
Rahmen einer Diplomarbeit der FH Eberswalde (D) mit Unterstützung
der Universität Basel (CH) wurden im Sommer 2004 im Schweizer
Kanton Graubünden 49 Quellen untersucht. Das Untersuchungsgebiet
befindet sich südlich von Chur und ist das Einzugsgebiet
der Rabiusa oder Landwasser, die in den Rhein entwässert.
Es erstreckt sich rechtsseitig vom Parpaner Rothorn oberhalb
von Valbella bis zum Churer Joch und endet bei Passugg.
Sowohl Quellen im Alpbereich, als auch im Wald und Waldrand
sowie oberhalb der Waldgrenze sind aufgenommen worden. Das Untersuchungsgebiet
ist durch Almwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus gekennzeichnet.
Die untersuchten Quellen sollten als Kriterium für die
weiteren Auswertungen "naturnah" sein. Bis auf wenige
Ausnahme ist dies auch gegeben. Die Grundlage der Kartierung
bildeten Topographische Karten und ein Quellkartierungsbogen.
Fragestellungen der Diplomarbeit:
- Einfluss des Höhengradienten auf die Quellstruktur
- Strukturelle Typisierung von Quellen
- Erstellung regionaler Quellen- Leitbilder
Erfassung, Bewertung und strukturelle Typisierung
naturnaher Quellen im Schweizer Alpenraum.
Diplomarbeit von Margot Weber.